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Dauerlast statt Wartungsfenster: automatische Schmierung im Kraftwerk

Im Kraftwerk laufen Turbine, Generator, Pumpen und Gebläse rund um die Uhr. Häufige Lastwechsel und längere Stillstände bringen feste Schmierintervalle durcheinander, und viele Lager liegen warm, vibrierend oder schwer zugänglich. Automatische Schmierstoffgeber versorgen jede Stelle gleichmäßig — unabhängig vom Betriebszustand.

Betrieb: 24/7 Grundlast
Lagertemperatur: bis +120 °C
Schmierstellen: 150–800+ je Block
Hauptproblem: Lastwechsel & Hitze
Automatische Schmierung an einer Turbinen-Generator-Einheit in der Maschinenhalle eines Kraftwerks
+120 °C
Lagertemperatur an heißen Aggregaten
24/7
Grundlast ohne festes Wartungsfenster
500 +
Typische Schmierstellen je Block
12 Mon.
Max. Laufzeit Einzelpunkt-Geber
⚡ Zusammenfassung für Instandhalter

Im Kraftwerk laufen die Maschinen im Dauerbetrieb, doch häufige Lastwechsel und längere Stillstände machen feste Schmierintervalle unzuverlässig. Am kritischsten sind die Lager an Turbine und Generator, an Speisewasser- und Kühlwasserpumpen sowie an Saugzug- und Frischluftgebläsen; im Kohlekraftwerk kommen Kohlemühlen und Bandförderer dazu. Einzelpunkt-Schmierstoffgeber liefern hier gleichmäßig kleine Fettmengen, heiße Lager versorgt man indirekt über eine Leitung. Schnell drehende Turbinen- und Generatorlager brauchen ein synthetisches Schnelllauffett (NLGI 2, PAO), Pumpenlager ein wasserfestes Wälzlagerfett, staubige Lager im Kohleteil ein haftendes EP-Fett.

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Herausforderungen im Kraftwerk

Was Lager und Antriebe in der Energiegewinnung täglich fordert
Kritisch
🔄

Häufige Lastwechsel

Kraftwerke fahren heute oft im Lastfolgebetrieb. Drehzahl und Temperatur ändern sich ständig — feste Schmierintervalle passen dann nicht mehr zum echten Bedarf der Lager.

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Längere Stillstände

Steht ein Block länger still, bleibt das Lager unbewegt. Ohne frisches Fett kann Wasser einziehen und Korrosion entsteht — gerade an Pumpen und Gebläsen.

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Hitze an Turbine & Gebläse

Schnell drehende Turbinen-, Generator- und Gebläselager werden warm. Standardfett altert dort rasch und verliert seinen Schmierfilm, wenn es nicht laufend erneuert wird.

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Weitläufige Anlagen

Vom Brennstofflager bis zum Kühlturm liegen die Schmierstellen weit auseinander. Beim manuellen Rundgang werden Stellen vergessen oder ungleichmäßig versorgt.

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Schwer zugängliche Lager

Viele Lager sitzen hoch, eng oder im Gefahrbereich. Manuelles Schmieren ist dort aufwendig und unfallträchtig — Stellen werden aus Sicherheitsgründen ausgelassen.

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Asche & Kohlestaub

Im Kohlekraftwerk wirbeln Kohlestaub und Flugasche durch die Anlage. Dringen sie ins Lager ein, wirken sie wie Schmirgel und beschleunigen den Verschleiß.

Der größte Feind im Kraftwerk ist nicht eine einzelne Extrembedingung, sondern der unregelmäßige Betrieb. Lastwechsel und Stillstände bringen jeden festen Schmierplan durcheinander. Ein automatischer Schmierstoffgeber gibt unabhängig davon laufend kleine Mengen ab — und hält den Schmierfilm stabil, egal ob der Block in Volllast oder im Stillstand ist.

Praxiserkenntnisse aus der Instandhaltung von Kraftwerken
Schmierstelle an einem Lager mit Schmiernippel – typische Schmierstelle in einem Kraftwerk
⚙️

Schmierstellen nach Prozessbereich im Kraftwerk

Brennstoff & Transport · Kessel & Gebläse · Turbine, Generator & Kühlung
01 · Brennstoff & Transport

Anlieferung, Mühlen & Förderung

Schiffsentlader & Kran Lauf-, Seilrollen- und Radlager bei der Brennstoffanlieferung
Portalkratzer & Bandförderer Trommel-, Trag- und Spannrollenlager auf dem Lagerplatz
Brecher & Kohlemühle Hochlast-Lager unter Schlag, Staub und Vibration
Schwerkraft-Spannvorrichtung Spann- und Umlenklager der Förderbänder
02 · Kessel & Gebläse

Verbrennung, Luft & Rauchgas

Frischluftgebläse Schnell drehende Lager der Verbrennungsluft-Ventilatoren
Saugzuggebläse Lager der Rauchgas-Ventilatoren, warm und vibrierend
Rauchgasreinigung Lüfter- und Antriebslager an Filter und Wäscher
Kessel-Hilfsantriebe Elektromotoren und Getriebe für Klappen und Zuteiler
03 · Turbine, Generator & Kühlung

Maschinenhalle & Kühlkreislauf

Turbinen- & Generatorlager Hochdrehzahl-Lager der Maschinenstränge, warm
Speisewasserpumpen Pumpen- und Motorlager im Dauerbetrieb, warm und feucht
Kühlwasserpumpen Lager der Hauptkühlwasser- und Nebenkühlpumpen
Kühlturm-Ventilatoren Lüfterlager im Freien, Nässe und Wechsellast
Schematische Darstellung der Schmierstellen im Kraftwerk: Brennstoff, Kessel, Turbine und Kühlung
📋

Schmierstellen-Matrix Kraftwerk

Alle kritischen Stellen mit Empfehlung und Kritikalität
12 Stellen
Schmierstelle Prozessbereich Beanspruchung Kritikalität Schmierstoff & System
Turbinen- & Generatorlager
Lager der Maschinenstränge
Maschinenhalle HochdrehzahlHitze A — Kritisch Schnelllauffett NLGI 2, synthetisch (PAO)
Nur Kleinstmengen, Herstellervorgabe beachten
Speisewasserpumpe
Pumpen- und Motorlager
Kühlung DauerbetriebHitzeFeuchte A — Kritisch Wasserfestes Wälzlagerfett NLGI 2
Einzelpunkt-Geber, kontinuierlich
Saugzuggebläse
Lager des Rauchgas-Ventilators
Kessel DrehzahlVibrationWärme A — Kritisch Schnelllauffett NLGI 2, hochtemperaturstabil
Indirekt, Geber außerhalb der Wärmezone
Frischluftgebläse
Verbrennungsluft-Ventilator
Kessel HochdrehzahlVibration A — Kritisch Schnelllauffett NLGI 2, synthetisch (PAO)
Kleinstmengen, Überschmierung vermeiden
Kohlemühle
Hauptlager und Antrieb der Mühle
Brennstoff SchlagStaubSchwerlast A — Kritisch EP-Hochlastfett NLGI 2 mit MoS₂
Indirekt, ggf. Ex-Ausführung im Mühlenraum
Kühlwasserpumpe
Haupt- und Nebenkühlpumpen
Kühlung DauerbetriebFeuchte B — Mittel Wasserfestes Wälzlagerfett NLGI 2
Einzelpunkt-Geber je Lagerschild
Kühlturm-Ventilator
Lüfterlager und Getriebe
Kühlung NässeWechsellastAußen B — Mittel Wasserfestes EP-Fett NLGI 2, korrosionsschützend
Einzelpunkt-Geber, schwer zugänglich
Bandförderer-Trommel
Antriebs- und Umlenktrommellager
Brennstoff StaubAußenSchwerlast B — Mittel Wasserfestes EP-Fett NLGI 2, haftend
Einzelpunkt- oder Mehrpunktgeber je Gruppe
Spannvorrichtung Förderband
Spann- und Umlenklager
Brennstoff StaubLangsamdrehend B — Mittel EP-Fett NLGI 2, haftend
Einzelpunkt-Geber, Laufzeit 3–6 Monate
Rauchgasreinigung-Lüfter
Lüfter- und Antriebslager
Kessel DrehzahlStaub B — Mittel Mehrzweckfett NLGI 2, staubbeständig
Einzelpunkt-Geber, automatisch
Hilfsantriebs-Motoren
Lager der E-Motoren und Getriebe
Gesamte Anlage DrehzahlDauerbetrieb C — Standard Motorenlager-Fett NLGI 2–3, Polyharnstoff
Herstellervorgabe für Menge und Intervall beachten
Hallenkran / Krananlage
Lauf-, Seilrollen- und Radlager
Maschinenhalle SchwerlastSelten bewegt C — Standard EP-Universalfett NLGI 2, wasserbeständig
Einzelpunkt-Geber an schwer erreichbaren Lagern

Die Angaben in dieser Matrix sind unverbindliche Orientierungswerte. Maßgeblich sind die Vorgaben des Maschinen- und Schmierstoffherstellers; Fettangaben herstellerneutral prüfen. Keine Haftung.

🧪

Fettauswahl nach Zone im Kraftwerk

Drei Basistypen für die typischen Anforderungen der Energiegewinnung
Zone A — Hochdrehzahl & Hitze

Schnelllauffett PAO NLGI 2

Für Turbine, Generator & Gebläse
BasisSynthetisch (PAO)
VerdickerPolyharnstoff (Urea)
NLGI2
Temperatur-40 °C bis +140 °C
Zone B — Pumpen & Nässe

Wasserfestes Wälzlagerfett

Für Pumpen, Kühlturm & Außenlager
BasisMineralöl / PAO
VerdickerLithium-Komplex
NLGI2
Temperatur-30 °C bis +130 °C
Zone C — Staub & Schwerlast

EP-Hochlastfett mit MoS₂

Für Kohlemühlen, Brecher & Förderer
BasisMineralöl, hochviskos
VerdickerLithium-Komplex
NLGI2
Temperatur-20 °C bis +130 °C

Alle genannten Schmierstoffe sowie passende PERMA-Füllungen sind in der LUBIX Database hinterlegt — mit Kreuzreferenzen, NLGI-Klassen und Verträglichkeitstabellen. Wie man Wälzlager richtig schmiert und worauf es bei der Lagerschmierung von Lüftern und Gebläsen ankommt, zeigen die zugehörigen Anwendungsseiten.

Diese Fettempfehlungen sind unverbindliche Orientierungshilfen und herstellerneutral zu prüfen. Eignung und Verträglichkeit vor dem Einsatz mit dem Hersteller abklären. Keine Haftung.

🔍

Den richtigen Schmierstoffgeber finden

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Präzise Empfehlung in wenigen Fragen
Frage 1 von 7
Schritt 1 / 7 — Umfang
Wie viele Schmierstellen möchten Sie automatisieren?
Zählen Sie Lager, Ketten, Führungen — alle Stellen die Sie bisher von Hand nachschmieren.
Schritt 2 / 7 — Anwendung
Was soll hauptsächlich geschmiert werden?
Wählen Sie den häufigsten Lager- oder Maschinentyp in Ihrer Anlage.
Schritt 3 / 7 — Temperatur
Welche Betriebstemperatur herrscht an der Schmierstelle?
Gemeint ist die Lagertemperatur im laufenden Betrieb — nicht die Umgebungsluft.
Schritt 4 / 9 — Drehzahl
Wie hoch ist die Betriebsdrehzahl des Lagers?
Niedrige Drehzahlen brauchen hochviskose Fette; hohe Drehzahlen leichtflüssige synthetische Basen. Näherungswert genügt.
Schritt 4 / 7 — Umgebung
Wie ist die Umgebung an der Schmierstelle?
Die kritischste Umgebungsbedingung entscheidet über Schutzbedarf und Fetttyp.
Schritt 5 / 9 — Belastung
Wie ist die mechanische Belastung an der Schmierstelle?
Stoß- und Schwingungsbelastung erfordert MoS₂-haltige oder Hochlastfette — unabhängig von Temperatur und Umgebung.
Schritt 5 / 7 — Intervall
Wie lange soll ein Schmierstoffgeber halten?
Kürzere Intervalle = mehr Kontrolle. Längere Intervalle = weniger Wartungsaufwand.
Schritt 6 / 7 — Antrieb
Was steht an der Schmierstelle zur Verfügung?
Entscheidend für die Wahl zwischen elektromechanischem, gas- oder federbetriebenen Systemen.
Schritt 7 / 7 — Sonderanforderungen
Gibt es besondere Anforderungen?
Falls nichts zutrifft, wählen Sie „Keine besonderen Anforderungen".
⚠️ Individuelle Beratung empfohlen Ihre Anforderungen sind komplex — das ist gut so. Für diese Kombination empfehlen wir eine persönliche Auslegung. Ihre bisherigen Angaben werden direkt mitübermittelt.
📋 Ihre bisherigen Angaben
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Ihr passendes System wurde gefunden
Basierend auf Ihren 7 Angaben
Empfohlenes System
perma STAR VARIO
Elektromechanischer Einzelpunkt-Schmierstoffgeber
LUBIX EMPFEHLUNG
🧪
perma MULTI LC 150-2 (SF01)
Mehrzweckfett · Li/Ca · −30 bis +130 °C · NLGI 2
⚙️ Empfohlene Konfiguration
Angebot anfragen →

Diese Empfehlung ist eine unverbindliche Orientierungshilfe auf Basis Ihrer Angaben und ersetzt keine fachliche Auslegung. Die tatsächlich geeignete Schmierlösung hängt von den konkreten Betriebsbedingungen Ihrer Anlage ab; verbindlich sind die Vorgaben des Maschinen- und Schmierstoffherstellers. Produkt- und Fettangaben dienen der Orientierung und sind herstellerneutral zu prüfen — eine Haftung für Eignung, Vollständigkeit oder daraus resultierende Schäden wird nicht übernommen.

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Anfrage erfolgreich übermittelt
Vielen Dank! Wir haben Ihre Angaben erhalten und melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einer individuellen Empfehlung.
Tipp: Mit dem LUBIX Schmierstellen-Manager können Sie Ihre Schmierstellen schon jetzt digital erfassen.
🔧

Schmierstoffgeber direkt oder indirekt montieren?

Wann welche Montagevariante im Kraftwerk sinnvoll ist
Variante 1
Direkte Montage
Schmierstoffgeber direkt am Schmiernippel
  • Schnelle und einfache Installation ohne Hilfsmittel
  • Optimal bei kühlen, leicht zugänglichen Lagern
  • Für Antriebe, Kran und Hallenaggregate geeignet
  • Keine Schlauchverluste, direkter Druckaufbau
Schema: Schmierstoffgeber direkt am Schmiernippel oder indirekt per Schlauch montiert – KraftwerkDIREKTINDIREKT ONE ONE Geber direkt am SchmiernippelStandardfall · gut zugänglichGeber abgesetzt, per Schlauchbei Hitze · z. B. an Turbine & GebläseRichtwert · lubix.de
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Passende Schmierstoffgeber — auf Anfrage

Geräte und Menge wählen, gebündelt anfragen

Diese perma-Schmierstoffgeber passen typischerweise zu Schmierstellen im Bereich Kraftwerk. Menge wählen, auf die Anfrageliste setzen und gebündelt anfragen – Preise und Auslegung erhalten Sie auf Anfrage.

perma STAR VARIO LONG RANGE

Einzelpunkt-Geber mit LoRa-Funk – zentrale Überwachung großer, verteilter Anlagen.

Details →
1

perma ULTRA

Hochdruck-Geber (bis 50 bar, Schlauch bis 20 m) für entfernte oder schwer erreichbare Schmierstellen.

Details →
1

perma NOVA

Gasbetrieben mit elektronischer Temperaturkompensation – konstante Abgabe bei schwankender Temperatur.

Details →
1

perma STAR VARIO

Elektromechanischer Einzelpunkt-Geber, temperatur- und druckunabhängig – der Allrounder für Lager und Antriebe.

Details →
1

Eigenfett-Befüllung (auf Anfrage): Grundsätzlich ist es möglich, die Schmierstoffgeber auf ausdrückliche Anfrage mit einem von Ihnen bereitgestellten, freigegebenen Fett zu befüllen. Diese Befüllung wird als separate Dienstleistung angeboten und ist im Einzelfall gesondert anzufragen und abzustimmen. Mehr dazu →

Häufige Fragen zur Schmierung im Kraftwerk

Fragen aus der Praxis und der Instandhaltung
Im Kraftwerk bewähren sich elektromechanische Schmierstoffgeber mit einstellbarer Laufzeit von 1 bis 12 Monaten. Sie liefern kleine, regelmäßige Fettmengen und passen gut zum Dauerbetrieb in der Grundlast. Heiße Lager an Turbine, Generator oder Gebläse versorgt man meist indirekt: Der Geber sitzt an einer kühlen Stelle, nur eine Leitung von bis zu 5 m reicht ans Lager. Für viele Lager an einer Maschine lohnt sich ein Mehrpunktsystem mit zentralem Behälter. In gasgefährdeten Bereichen einer Kohlemühle ist eine Ex-Zulassung wichtig.
Turbinen- und Generatorlager drehen sehr schnell und werden dabei warm. Empfohlen wird ein synthetisches Schnelllauffett der NLGI-Klasse 2 auf PAO-Basis, das auch bei hoher Drehzahl einen stabilen Schmierfilm hält und bis etwa +140 °C trägt. Wichtig ist, nur kleine Mengen nachzudrücken, damit das Lager nicht überschmiert wird und sich nicht zusätzlich erwärmt. Maßgeblich bleiben die Vorgaben des Maschinen- und Lagerherstellers.
Pumpenlager im Kraftwerk laufen rund um die Uhr und sind oft warm und feucht zugleich. Geeignet ist ein wasserfestes Wälzlagerfett der NLGI-Klasse 2, das vom Wasser kaum ausgewaschen wird und vor Korrosion schützt. Mit einem automatischen Schmierstoffgeber wird das Lager kontinuierlich mit kleinen Mengen versorgt, statt es im festen Intervall von Hand abzuschmieren. So bleibt der Schmierfilm im Dauerbetrieb erhalten und alte, verbrauchte Fettreste werden laufend nach außen verdrängt.
Saugzug- und Frischluftgebläse, Kühlturm- und Kesselventilatoren drehen schnell und vibrieren stark. Die Lager werden warm, und falsches Schmieren von Hand führt schnell zu Über- oder Unterschmierung. Zu viel Fett lässt das Lager heißlaufen, zu wenig lässt es trocken laufen. Ein automatischer Schmierstoffgeber gibt regelmäßig die passende kleine Menge ab und hält den Schmierfilm stabil. Wie man Lüfter- und Gebläselager richtig schmiert, zeigt die zugehörige Anwendungsseite. Bei aschehaltiger Umgebung im Kohlekraftwerk schützt frisches Fett zusätzlich vor eindringendem Staub.
Ein Kohlekraftwerk hat Schmierstellen entlang der ganzen Kette: Lager an Schiffsentladern, Portalkratzern und Bandförderern für den Brennstofftransport, an Brechern und Kohlemühlen, an Saugzug- und Frischluftgebläsen, an Speisewasser- und Kühlwasserpumpen sowie an der Turbinen-Generator-Einheit. Dazu kommen Ventilatoren der Rauchgasreinigung und des Kühlturms. Viele dieser Lager sind staubig, warm oder schwer erreichbar — ideale Kandidaten für automatische Schmierstoffgeber.
Ja. Gerade häufige Lastwechsel und längere Stillstände machen das manuelle Schmieren unzuverlässig, weil Intervalle verrutschen und Lager mal über-, mal unterversorgt werden. Ein automatischer Schmierstoffgeber liefert unabhängig vom Betriebszustand gleichmäßig kleine Mengen und verhindert sowohl Trockenlauf als auch Überschmierung. Weil viele Anlagen weitläufig sind und Schmierstellen schwer zugänglich liegen, sinken zugleich Wartungsaufwand und Unfallgefahr. Schon ein vermiedener Lagerschaden an einer kritischen Pumpe oder am Gebläse wiegt die Investition meist auf.
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Alle Schmierstellen strukturiert hinterlegen — Turbine, Pumpen, Gebläse, Kohlemühlen. Fälligkeiten tracken, QR-Etiketten drucken, PDF-Export für die Wartungsdokumentation.