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Gesteinsstaub, Schläge und Nässe stoppen kein Lager mehr: Schmierstoffgeber für den Steinbruch

Im Steinbruch arbeiten Lager mitten im scharfen Gesteinsstaub, unter ständigen Schlägen von Brecher und Sieb und im Regen. Automatische Schmierstoffgeber drücken laufend frisches Fett nach — auch an Stellen, die hoch oben am Förderband oder dicht am Brecher kaum erreichbar sind.

Betrieb: oft 1–2 Schichten
Umgebung: Staub & Nässe
Schmierstellen: 100–500+ je Werk
Hauptproblem: Staub & Stoßlast
Schmierstoffgeber an einem Backenbrecher im Steinbruch – Gesteinsstaub und Förderbänder im Hintergrund
100 +
Typische Schmierstellen je Werk
+55 °C
Erregerlager an Schwingsieben
12 Mon.
Max. Laufzeit Einzelpunkt-Geber
5
Gebergrößen von 15 bis 250 ml
⚡ Zusammenfassung für Instandhalter

Im Steinbruch haben es Lager dreifach schwer: scharfer Gesteinsstaub wirkt wie Schmirgel, Brecher und Siebe erzeugen ständige Schläge, und Regen wäscht das Fett aus. Am kritischsten sind die Lager an Backen- und Kegelbrechern, den Erregerlagern der Schwingsiebe, den Stehlagern der Förderbänder und in den Mühlen. Robuste Einzelpunkt-Schmierstoffgeber werden direkt aufs Lager geschraubt und drücken laufend kleine Mengen frisches Fett nach — das hält den Staub draußen und schützt schwer erreichbare Stellen. Für Brecher eignet sich ein Hochlastfett mit EP-Zusätzen (NLGI 2), an Bändern und im Nassbereich ein wasserfestes EP-Fett. Mehrere Lager an einer Maschine bündelt man über ein Mehrpunktsystem.

⚠️

Herausforderungen im Steinbruch

Was Lager und Antriebe in Minen und Steinbrüchen täglich zerstört
Kritisch
💨

Scharfer Gesteinsstaub

Beim Brechen und Sieben entsteht feiner, harter Staub. Dringt er ins Lager ein, reibt er wie Schmirgel an den Laufbahnen und zerstört den Schmierfilm.

💥

Stoß- und Schwerlast

Backen-, Kegel- und Prallbrecher zerschlagen Hartgestein mit voller Wucht. Die Schläge laufen direkt auf die Lager — der Schmierfilm reißt leicht ab.

📳

Vibration der Siebe

Schwingsiebe arbeiten mit kräftiger Unwucht. Die Erregerlager drehen schnell, werden heiß und schütteln das Fett aus dem Lager.

💧

Regen, Schlamm & Waschwasser

Im Freien und in der Nassaufbereitung waschen Regen und Spritzwasser das Fett aus den Lagern. Korrosion und Auswaschung folgen.

🪜

Schwer erreichbare Stellen

Viele Lager sitzen hoch am Förderband, am laufenden Sieb oder dicht am Brecher. Wer dort von Hand schmiert, riskiert Unfälle — oder vergisst die Stelle.

📍

Weit verteilte Anlage

Bänder, Brecher und Silos liegen über das ganze Gelände verstreut. Der Schmierrundgang dauert lange, einzelne Stellen werden zu selten versorgt.

Im Steinbruch fällt ein Lager selten an einer einzigen Ursache aus — meist treffen Staub, Stöße und Nässe zusammen. Ein gutes Fett allein reicht dann nicht: Es muss in kleinen Mengen laufend nachgedrückt werden, damit frisches Fett den eindringenden Staub wieder herausschiebt und eine Fettdichtung am Lager hält. Genau das leisten automatische Schmierstoffgeber mit stufenlos einstellbarer Laufzeit.

Praxiserkenntnisse aus der Instandhaltung von Steinbrüchen und Aufbereitungsanlagen
Automatischer Schmierstoffgeber auf dem Stehlager einer Förderbandtrommel im Steinbruch
⚙️

Schmierstellen nach Prozessbereich im Steinbruch

Gewinnung & Transport · Brechen & Sieben · Aufbereitung & Verladung
01 · Gewinnung & Transport

Bohren, Laden & Fördern

Bohrgeräte Lager an Drehkopf und Vorschub im Dauerstaub des Bohrlochs
Radlader & Bagger Bolzen, Buchsen und Schwenklager am Anbaugerät, Stoßlast
Förderband-Stehlager Antriebs- und Umlenktrommeln, weit verteilt und schwer erreichbar
Tragrollen & Gurtstraffer Viele Rollenlager entlang langer Bänder im Staub
02 · Brechen & Sieben

Brecher & Schwingsiebe

Backenbrecher Pleuel- und Exzenterwellenlager unter höchster Stoßlast
Kegel- & Prallbrecher Haupt- und Wellenlager, langsam drehend, schwere Last
Schwingsiebe Erregerlager mit hoher Drehzahl, Vibration und Wärme
Rollenrost & Schubtische Lager der Vorabsiebung mit grobem Material und Staub
03 · Aufbereitung & Verladung

Mühlen, Wäsche & Silos

Mühlen Großlager der Mahlanlage unter Dauerlast und Vibration
Nassaufbereitung & Pumpen Motor- und Pumpenlager bei Wäsche und Schwimmaufbereitung
Lüfter & Ventilatoren Schnell drehende Lager der Entstaubung
Silo & Verladung Lager an Siloabfüllung, Absackung und Palettierung
Schematische Darstellung der Schmierstellen im Steinbruch: Gewinnung, Brechen und Sieben, Aufbereitung
📋

Schmierstellen-Matrix Steinbruch

Alle kritischen Stellen mit Empfehlung und Kritikalität
12 Stellen
Schmierstelle Prozessbereich Beanspruchung Kritikalität Schmierstoff & System
Backenbrecher — Exzenterwelle
Pleuel- und Hauptlager
Brechen StoßlastStaubSchwerlast A — Kritisch Hochlastfett NLGI 2, EP mit MoS₂
Mehrere Geber je Brecher, Schutzhaube
Kegelbrecher — Hauptlager
Exzenter- und Wellenlager
Brechen SchwerlastLangsamdrehendStaub A — Kritisch Hochlastfett NLGI 2, EP, hochviskos
Einzelpunkt- oder Mehrpunktgeber
Schwingsieb — Erregerlager
Unwucht-Antrieb der Siebmaschine
Sieben VibrationDrehzahlWärme A — Kritisch Temperaturstabiles Wälzlagerfett NLGI 2–3
Herstellerfett & Menge beachten, Geber
Förderband — Antriebstrommel
Stehlager der Antriebs- und Umlenktrommel
Transport StaubNässeDauerlauf A — Kritisch Wasserfestes EP-Fett NLGI 2
Geber direkt aufs Stehlager geschraubt
Mühle — Hauptlager
Großlager der Mahlanlage
Aufbereitung SchwerlastVibration A — Kritisch Hochlastfett NLGI 2, EP
Mehrpunktsystem, kurzes Intervall
Prallbrecher — Rotorlager
Rotor- und Wellenlager
Brechen StoßDrehzahlStaub B — Mittel EP-Fett NLGI 2, temperaturstabil
Einzelpunkt-Geber mit Schutzhaube
Tragrollen & Gurtstraffer
Rollenlager entlang der Bänder
Transport StaubNässe B — Mittel Wasserfestes EP-Fett NLGI 2
Einzelpunkt-Geber, Laufzeit 3–6 Monate
Vorsiebung — Rollenrost
Lager an Rollenrost & Schubtisch
Sieben GrobgutStaubStoß B — Mittel EP-Fett NLGI 2, hochviskos
Einzelpunkt-Geber je Lager
Pumpen & Motoren Nassaufbereitung
Lager von Filterpumpe & Schwimmaufbereitung
Aufbereitung NässeDauerlauf B — Mittel Wasserfestes Mehrzweckfett NLGI 2
Geber direkt am Lagerschild
Lüfter & Ventilatoren
Lager der Entstaubung
Aufbereitung HochdrehzahlStaub B — Mittel Schnelllauffett NLGI 2, synthetisch (PAO)
Kleinstmengen, Überschmierung vermeiden
Radlader & Bagger
Bolzen, Buchsen & Schwenklager
Gewinnung StoßlastStaub C — Standard Haftendes EP-Fett NLGI 2, MoS₂
Geber an schwer erreichbaren Gelenken
Silo & Verladung
Lager an Abfüllung, Absackung & Palettierung
Verladung StaubStandardlast C — Standard EP-Universalfett NLGI 2
Einzelpunkt-Geber, Laufzeit bis 12 Monate

Die Angaben in dieser Matrix sind unverbindliche Orientierungswerte. Maßgeblich sind die Vorgaben des Maschinen- und Schmierstoffherstellers; Fettangaben herstellerneutral prüfen. Keine Haftung.

🧪

Fettauswahl nach Zone im Steinbruch

Drei Basistypen für die spezifischen Anforderungen der Gesteinsaufbereitung
Zone A — Stoß & Schwerlast

EP-Hochlastfett mit MoS₂

Für Brecher, Mühlen & Radlader
BasisMineralöl, hochviskos
VerdickerLithium-/Calcium-Komplex
NLGI2
Temperatur-20 °C bis +120 °C
Zone B — Nässe & Staub

Wasserfestes EP-Fett

Für Förderbänder, Pumpen & Nassaufbereitung
BasisMineralöl / PAO
VerdickerCalciumsulfonat-Komplex
NLGI2
Temperatur-20 °C bis +130 °C
Zone C — Drehzahl & Vibration

Wälzlagerfett synthetisch

Für Erregerlager, Lüfter & Motoren
BasisSynthetisch (PAO)
VerdickerLithium-Komplex
NLGI2–3
Temperatur-30 °C bis +140 °C

Alle genannten Schmierstoffe sowie passende PERMA-Füllungen sind in der LUBIX Database hinterlegt — mit Kreuzreferenzen, NLGI-Klassen und Verträglichkeitstabellen. Wie man Wälzlager richtig schmiert und worauf es beim Schmieren der Förderband-Lager ankommt, zeigen die zugehörigen Anwendungsseiten.

Diese Fettempfehlungen sind unverbindliche Orientierungshilfen und herstellerneutral zu prüfen. Eignung und Verträglichkeit vor dem Einsatz mit dem Hersteller abklären. Keine Haftung.

🔍

Den richtigen Schmierstoffgeber finden

Kostenloser Produktberater — Empfehlung in 2 Minuten
Neu
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Welcher Schmierstoffgeber passt zu Ihrem Steinbruch?
Noch manuell schmieren? In wenigen Fragen zur passenden perma-Lösung — inklusive Fettempfehlung und Einstellungsvorschlag.
LUBIX Schmierstoffgeber-Finder
Präzise Empfehlung in wenigen Fragen
Frage 1 von 7
Schritt 1 / 7 — Umfang
Wie viele Schmierstellen möchten Sie automatisieren?
Zählen Sie Lager, Ketten, Führungen — alle Stellen die Sie bisher von Hand nachschmieren.
Schritt 2 / 7 — Anwendung
Was soll hauptsächlich geschmiert werden?
Wählen Sie den häufigsten Lager- oder Maschinentyp in Ihrer Anlage.
Schritt 3 / 7 — Temperatur
Welche Betriebstemperatur herrscht an der Schmierstelle?
Gemeint ist die Lagertemperatur im laufenden Betrieb — nicht die Umgebungsluft.
Schritt 4 / 9 — Drehzahl
Wie hoch ist die Betriebsdrehzahl des Lagers?
Niedrige Drehzahlen brauchen hochviskose Fette; hohe Drehzahlen leichtflüssige synthetische Basen. Näherungswert genügt.
Schritt 4 / 7 — Umgebung
Wie ist die Umgebung an der Schmierstelle?
Die kritischste Umgebungsbedingung entscheidet über Schutzbedarf und Fetttyp.
Schritt 5 / 9 — Belastung
Wie ist die mechanische Belastung an der Schmierstelle?
Stoß- und Schwingungsbelastung erfordert MoS₂-haltige oder Hochlastfette — unabhängig von Temperatur und Umgebung.
Schritt 5 / 7 — Intervall
Wie lange soll ein Schmierstoffgeber halten?
Kürzere Intervalle = mehr Kontrolle. Längere Intervalle = weniger Wartungsaufwand.
Schritt 6 / 7 — Antrieb
Was steht an der Schmierstelle zur Verfügung?
Entscheidend für die Wahl zwischen elektromechanischem, gas- oder federbetriebenen Systemen.
Schritt 7 / 7 — Sonderanforderungen
Gibt es besondere Anforderungen?
Falls nichts zutrifft, wählen Sie „Keine besonderen Anforderungen".
⚠️ Individuelle Beratung empfohlen Ihre Anforderungen sind komplex — das ist gut so. Für diese Kombination empfehlen wir eine persönliche Auslegung. Ihre bisherigen Angaben werden direkt mitübermittelt.
📋 Ihre bisherigen Angaben
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Ihr passendes System wurde gefunden
Basierend auf Ihren 7 Angaben
Empfohlenes System
perma STAR VARIO
Elektromechanischer Einzelpunkt-Schmierstoffgeber
LUBIX EMPFEHLUNG
🧪
perma MULTI LC 150-2 (SF01)
Mehrzweckfett · Li/Ca · −30 bis +130 °C · NLGI 2
⚙️ Empfohlene Konfiguration
Angebot anfragen →

Diese Empfehlung ist eine unverbindliche Orientierungshilfe auf Basis Ihrer Angaben und ersetzt keine fachliche Auslegung. Die tatsächlich geeignete Schmierlösung hängt von den konkreten Betriebsbedingungen Ihrer Anlage ab; verbindlich sind die Vorgaben des Maschinen- und Schmierstoffherstellers. Produkt- und Fettangaben dienen der Orientierung und sind herstellerneutral zu prüfen — eine Haftung für Eignung, Vollständigkeit oder daraus resultierende Schäden wird nicht übernommen.

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Anfrage erfolgreich übermittelt
Vielen Dank! Wir haben Ihre Angaben erhalten und melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einer individuellen Empfehlung.
Tipp: Mit dem LUBIX Schmierstellen-Manager können Sie Ihre Schmierstellen schon jetzt digital erfassen.
🔧

Schmierstoffgeber direkt oder indirekt montieren?

Wann welche Montagevariante im Steinbruch sinnvoll ist
Variante 2
Indirekte Montage
Schmierstoffgeber abgesetzt via Schlauch
  • Geber sitzt geschützt abseits von Vibration und Steinschlag
  • Sinnvoll, wenn das Lager zu eng oder zu heiß sitzt
  • Bündelt mehrere Lager über ein Mehrpunktsystem
  • Einfacher Austausch ohne Klettern an den Brecher
Schema: Schmierstoffgeber direkt am Schmiernippel oder indirekt per Schlauch montiert – Minen & SteinbruchDIREKTINDIREKT ONE ONE Geber direkt am SchmiernippelStandardfall · gut zugänglichGeber abgesetzt, per Schlauchbei Staub & Stößen · am BrecherRichtwert · lubix.de
🛒

Passende Schmierstoffgeber — auf Anfrage

Geräte und Menge wählen, gebündelt anfragen

Diese perma-Schmierstoffgeber passen typischerweise zu Schmierstellen im Bereich Minen/Steinbruch. Menge wählen, auf die Anfrageliste setzen und gebündelt anfragen – Preise und Auslegung erhalten Sie auf Anfrage.

perma CLASSIC

Robuster Geber im Metallgehäuse mit Ex- und Bergbau-Zulassung.

Details →
1

perma FLEX

Gasbetrieben, IP 68 und Ex-zertifiziert – robust für nasse, staubige und explosionsgefährdete Bereiche.

Details →
1

perma ULTRA

Hochdruck-Geber (bis 50 bar, Schlauch bis 20 m) für entfernte oder schwer erreichbare Schmierstellen.

Details →
1

perma STAR VARIO

Elektromechanischer Einzelpunkt-Geber, temperatur- und druckunabhängig – der Allrounder für Lager und Antriebe.

Details →
1

perma NOVA

Gasbetrieben mit elektronischer Temperaturkompensation – konstante Abgabe bei schwankender Temperatur.

Details →
1

Eigenfett-Befüllung (auf Anfrage): Grundsätzlich ist es möglich, die Schmierstoffgeber auf ausdrückliche Anfrage mit einem von Ihnen bereitgestellten, freigegebenen Fett zu befüllen. Diese Befüllung wird als separate Dienstleistung angeboten und ist im Einzelfall gesondert anzufragen und abzustimmen. Mehr dazu →

Häufige Fragen zur Schmierung im Steinbruch

Fragen aus der Praxis und der Instandhaltung
Im Steinbruch bewähren sich robuste Einzelpunkt-Schmierstoffgeber mit transparentem Gehäuse, die direkt auf den Schmiernippel geschraubt werden. So kommt frisches Fett laufend ans Lager und der Staub bleibt draußen. An Brechern und Sieben mit starker Vibration schützt eine Schutzhaube den Geber vor Steinschlag. Wichtig sind eine stufenlos einstellbare Laufzeit von 1 bis 12 Monaten und eine stabile Bauweise gegen Stoß und Erschütterung. Für mehrere Lager an einer Maschine lohnt sich ein Mehrpunktsystem mit einem zentralen Behälter.
Die Pleuel- und Exzenterwellenlager eines Backenbrechers tragen sehr hohe Lasten und ständige Stöße, dazu kommt feiner Gesteinsstaub. Empfohlen wird ein Hochlastfett der NLGI-Klasse 2 mit EP-Zusätzen und festem Schmierstoff wie MoS₂, das den Schmierfilm auch bei Schlägen hält. Ein automatischer Schmierstoffgeber drückt kleine Mengen laufend nach und schiebt eindringenden Staub aus dem Lager. So bleibt die Dichtwirkung erhalten und das Lager läuft nicht trocken.
Die Erregerlager von Schwingsieben drehen schnell und werden durch die Unwucht stark beansprucht; sie erwärmen sich im Betrieb deutlich. Geeignet ist ein temperaturstabiles Wälzlagerfett der NLGI-Klasse 2 oder 3, oft auf Basis von synthetischem Grundöl, das hohe Drehzahl und Vibration verträgt. Maßgeblich sind die Vorgaben des Siebherstellers, denn viele Erreger haben eine eigene Fettsorte und genaue Mengenangaben. Ein Schmierstoffgeber liefert die kleine Menge gleichmäßig statt in seltenen großen Schüben.
Hauptursachen sind Gesteinsstaub, Stoßlast und Nässe. Der feine, scharfkantige Staub wirkt im Lager wie Schmirgel und reibt die Laufbahnen auf. Brecher und Siebe erzeugen ständige Schläge und Vibration, die den Schmierfilm abreißen lassen. Regen und Spritzwasser waschen das Fett aus. Wird dann von Hand zu selten oder mit falscher Menge geschmiert, läuft das Lager trocken. Automatische Schmierstoffgeber liefern kleine, häufige Fettmengen und halten so eine Fettdichtung aufrecht, die den Staub draußen hält.
Förderbänder im Steinbruch haben viele Stehlager an Antriebs- und Umlenktrommeln sowie an den Tragrollen, oft weit verteilt und schwer erreichbar. Diese Lager stehen voll im Staub und werden von Regen benetzt. Ein Schmierstoffgeber wird direkt auf das Stehlager geschraubt und versorgt es kontinuierlich, ohne dass jemand zur Stelle laufen muss. Empfohlen wird ein wasserfestes EP-Fett der NLGI-Klasse 2. Mehr dazu auf der Seite zum Schmieren von Förderband-Lagern. So bleibt die Schmierung auch an entlegenen Bandtrommeln zuverlässig.
Ja, besonders dort. Viele Schmierstellen im Steinbruch liegen hoch oben am Förderband, an laufenden Sieben oder nah am Brecher — also dort, wo manuelles Abschmieren gefährlich und zeitraubend ist. Ein automatischer Schmierstoffgeber versorgt diese Stellen zuverlässig, ohne dass das Wartungspersonal in den Gefahrbereich klettern muss. Das senkt die Aufenthaltszeit in Lärm und Staub, erhöht die Arbeitssicherheit und verhindert vergessene Schmierstellen.
🔧 Kostenloses Tool für Instandhalter
Schmierstellen im Steinbruch digital erfassen & tracken
Alle Schmierstellen strukturiert hinterlegen — Brecher, Siebe, Förderbänder. Fälligkeiten tracken, QR-Etiketten drucken, PDF-Export für die Wartungsdokumentation.