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Lohnt sich automatische Schmierung? Kosten und Nutzen

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten – aber sie lässt sich rechnen. Entscheidend ist, was die Handschmierung an Zeit und Ausfällen tatsächlich kostet.

Lohnt sich das? – Kosten und Nutzen automatischer Schmierung · LUBIX WissenLUBIX · WISSENLohnt sich das?Kosten und Nutzen automatischer Schmierung
⚡ Kurz erklärt

Automatische Schmierung lohnt sich, sobald die eingesparte Personalzeit und die vermiedenen Ausfälle die Kosten für Geräte und Fett übersteigen. Wie schnell das eintritt, hängt von der Zahl der Schmierstellen, der Schmierhäufigkeit, der Zugänglichkeit und den Folgekosten eines Ausfalls ab. Bei vielen, schwer erreichbaren oder kritischen Stellen rechnet sich die Umstellung in der Regel deutlich schneller als bei wenigen, gut erreichbaren.

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ROI-Rechner: Handschmierung in Zeit & Kosten

Was die manuelle Schmierung pro Jahr kostet
h/Jahr
Arbeitszeit für die Handschmierung
€/Jahr
Reiner Personalaufwand

Richtwert – berechnet nur den Personalaufwand der Handschmierung (ohne ungeplante Ausfälle, Lager- oder Fettkosten) und ersetzt keine Angebotsrechnung. Beispiel: 60 Schmierstellen × 12×/Jahr × 8 Min. × 45 €/h ≈ 96 h und rund 4.320 € pro Jahr allein an Arbeitszeit.

Lohnt sich die Umstellung für deine Anlage?

Die Amortisation hängt von den konkreten Systemkosten ab. Wir rechnen dir die Wirtschaftlichkeit für deine Schmierstellen kostenlos und unverbindlich durch – inkl. passender Lösung.

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Die Kostenseite

Was die Umstellung kostet
  • Schmierstoffgeber – je nach Bauart und Vernetzung; bei Mehrpunktsystemen versorgt ein Gerät mehrere Stellen.
  • Fett – die Füllung, je nach Behältergröße und Spezialfett.
  • Montage und Adapter – einmalig, falls Anschlüsse angepasst werden müssen.
  • Wiederkehrend – Wechsel von Behälter und Batterie bzw. Nachfüllung über die Laufzeit.
Illustration: Kosten und Nutzen automatischer Schmierung gegenübergestelltLohnt sich automatische Schmierung?Investition gegen EinsparungKOSTENGerät & ZubehörSchmierstoff-FüllungEinrichtung / MontageWiederkehrende NachfüllungEINMALIG / LAUFENDÜberschaubar undgut planbarNUTZENWeniger LagerausfälleWeniger PersonalzeitWeniger FolgeschädenMehr AnlagenverfügbarkeitFAZITEin vermiedener Lagerschadenwiegt die Investition oft aufRichtwert · lubix.de
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Die Nutzenseite

Was die Umstellung einspart
  • Personalzeit – die wiederkehrenden Schmierrunden entfallen; das ist oft der größte Posten.
  • Vermiedene Ausfälle – weniger Über- und Unterschmierung bedeutet weniger ungeplante Stillstände und Folgeschäden.
  • Geringerer Fettverbrauch – die definierte kleine Menge statt großzügiger Handgaben.
  • Arbeitssicherheit und Dokumentation – schwer bezifferbar, aber real.

Der teuerste Posten ist selten der Schmierstoffgeber – es ist der ungeplante Stillstand, den ein trockengelaufenes Lager auslöst.

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So rechnest du es durch

Methode mit Beispielannahmen

Die Rechnung ist einfacher als sie klingt. Du stellst die jährlichen Kosten der Handschmierung den jährlichen Kosten des Gebers gegenüber. Die folgenden Zahlen sind frei gewählte Beispielannahmen – ersetze sie durch deine eigenen Werte.

Beispiel je Schmierstelle (Annahmen):
Zeit pro Handschmierung inkl. Wege: 10 Minuten
Häufigkeit: alle zwei Wochen → 26-mal pro Jahr
interner Stundensatz: 45 €/h (Annahme)
→ Personalkosten Handschmierung ≈ (10/60) × 26 × 45 ≈ 195 €/Jahr

Dem stehen die Jahreskosten eines Schmierstoffgebers gegenüber (Gerät anteilig + Fett/Batterie).

Liegen die Jahreskosten des Gebers unter den eingesparten 195 € – und die vermiedenen Ausfälle kommen noch obendrauf –, lohnt sich die Umstellung an dieser Stelle. Multipliziert mit vielen gleichartigen Stellen wird der Effekt deutlich. Die konkreten Gerätekosten erfährst du über eine Anfrage; die Schmierstellen mit Aufwand und Intervall sammelst du im Schmierstellen-Manager.

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Wann es sich besonders lohnt – und wann nicht

Klare Fälle

Lohnt sich meist: viele gleichartige Schmierstellen, schwer zugängliche oder gefährliche Stellen, kritische Lager mit hohen Ausfallfolgekosten, raue Umgebung, in der Handschmierung unzuverlässig ist.

Lohnt sich oft weniger: wenige, gut erreichbare und unkritische Stellen, die ohnehin im Vorbeigehen mitgeschmiert werden. Hier kann Handschmierung wirtschaftlich bleiben – siehe automatische vs. manuelle Schmierung.

Mit eigenen Zahlen rechnen. Die Beispielwerte oben sind nur zur Veranschaulichung der Methode. Belastbar wird die Rechnung erst mit deinen tatsächlichen Zeiten, Stundensätzen und Ausfallkosten.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet
Sobald die eingesparte Personalzeit plus die vermiedenen Ausfälle die Jahreskosten für Gerät und Fett übersteigen. Bei vielen, schwer erreichbaren oder kritischen Stellen ist das oft schnell der Fall.
Die Kosten setzen sich aus dem Geber, der Fettfüllung, der einmaligen Montage und dem wiederkehrenden Wechsel von Behälter und Batterie zusammen. Die konkreten Gerätepreise hängen von Bauart und Stückzahl ab.
Stelle die jährlichen Kosten der Handschmierung (Zeit × Häufigkeit × Stundensatz) den Jahreskosten des Gebers gegenüber. Vermiedene Ausfälle kommen als zusätzlicher Nutzen hinzu.
Selten der Schmierstoffgeber selbst – meist der ungeplante Stillstand durch einen Lagerschaden, den eine zuverlässige Schmierung verhindert.